BABYCAKES
Die zarteste Versuchung
seit es Kuchen gibt.



Franziska Grütter
Christoph Ernst
Christian Chevalley
Im Spätsommer 07 trafen sich ein Grossstadtengel und drei stramme Landburschen in einer kleinen Garage in einer kleinen Stadt, um von dort aus die postfidelistische Weltrevolution zu starten. Seither führen sie unter dem Deckmantel Babycakes mit Röhrenverstärker, Mikrofon, Pauken und Trompeten einen Gorillakrieg gegen Langeweile, Kommerz und DJ Ötzi. Da fliegen die Schmachtfetzen und es knallen die Bonbons.

Babycakes, die zarteste Versuchung seit es Kuchen gibt, ist eine hochexplosive Mischung aus Chanson, Pop und Punkrock. Die Melodien sind einlullend ohne knietief im Kitsch zu versacken, die Beats ehrlich und kraftvoll. Man hört von Schlampen, die müde sind, von kerosinverseuchten Engeln, von miststückigen Bastarden, von Pädophilen in der Geriatrie, von kannibalischen Veganern, von Miss Piggy im Frauenknast und Ähnlichem mehr. Mal himmelhochjauchzend, mal himmeltraurig, mal rotznasig frech, aber immer mit einem oder zwei Augenzwinkern. Entrissen dem ganz normalen Wahnsinn des Alltags.
Alles fliesst, doch nichts ist beliebig. Voll Poesie, so eindrücklich wie ein Fussabdruck in einem Kuhfladen auf einer frisch gemähten Alpwiese, voll Humor, so trocken wie frisch aus dem Tumbler gespuckt. Wahnwitziger Nonsens im Techtelmechtel mit warmherzigem Intellekt.
Ein Heidenspass ohne Höllenqualen.